2000

Willkommen im Club!

2001

Hinter den Kulissen vom
neuen SpardaDirektService

Führungswechsel: Verabschiedung von Horst Volz

Sparda aktuell Mai 2001

Sparda aktuell August 2001

Sparda aktuell November 2001

2002

01.01.

Dieter Hoffmann wird
Vorstandsvorsitzender

Vom Eberzahn bis zur
Euroeinführung

Ein Geldautomat-Drama in
drei Akten

Mitteleuropa erlebt
eine Flutkatastrophe

15.05.

30 Jahre Bank - 30 Jahre Fans

Wolfgang Zell wird neuer
Aufsichtsratsvorsitzender

2004

Genossenschaft im Blut

Genossenschaft im Blut

Vor rund 16 Jahren bitten wir den damaligen Leiter der Abteilung Produktmanagement um eine Empfehlung für die Leser der „sparda aktuell“: Was tun, wenn Eltern und Großeltern für den frischgeborenen Nachwuchs Geld anlegen oder sparen möchten? Gefragt ist kein anderer als Martin Laubisch, heute Vorstandsmitglied.

Der Anlageexperte hat gleich mehre Vorschläge in petto. Klar, Fachmann eben. (Wie er diese heute beurteilt? Das verrät er uns später persönlich.) Martin Laubisch ist aber nicht nur wegen seiner langen Berufserfahrung und der Tatsache, dass er selber vier Kinder hat, der richtige Ansprechpartner damals. Das feine Gespür fürs Finanzwesen hat er auch vom Vater in die Wiege gelegt bekommen.

Dr. Paul Laubisch ist leidenschaftlicher Genossenschaftsbanker. 1949 beginnt er eine Lehre als Bankkaufmann bei der Berliner Volksbank, der er 47 Jahre lang treu bleibt. Alleine 32 Jahre davon leitet der gebürtige Charlottenburger die Wertpapierabteilung und steht in seinen letzten Berufsjahren der Compliance Abteilung vor.

Weil Familie Laubisch nicht weit entfernt von der Zentrale der Volksbank wohnt, besucht Junior Martin als kleines Kind den Vater oft in dessen Büro. Das Thema Bank ist allgegenwärtig – auch nach Feierabend.

„Ich war höchstens zwölf Jahre alt, was meinen Vater nicht abgehalten hat, mir zu Hause oder bei gemeinsamen U-Bahnfahrten von Dingen wie Bundesschatzbriefen und Termingeschäften zu erzählen, er war ja im Wertpapierhandel tätig. Ich glaube nicht, dass er das besonders kindgerecht dargestellt hat, aber da musste der Sohnemann durch. Und obwohl ich sicherlich nur kleine Teile davon durchdrungen habe, hatte es trotzdem eine Faszination und klang für mich immer spannend und ein bisschen nach großer weiter Welt.“

Ruft Hollywood?

Ein klarer Fall also, dass Martin Laubisch den beruflichen Fußstapfen des Vaters folgt, so sollte man zumindest meinen. Doch weit gefehlt. Vielmehr träumt er als Teenager von einer ganz anderen Laufbahn.

Sein großes Vorbild damals ist ein US-Amerikaner, dessen Name heute eine der bekanntesten und beliebtesten internationalen Marken der Unterhaltungsindustrie ist.

Die Karriere als Trickfilmzeichner wird also an den Nagel gehängt. Stattdessen absolviert der junge Martin Laubisch Mitte der 1980er Jahre eine Ausbildung als Bankkaufmann – im selben Finanzinstitut, in dem auch der Vater erfolgreich tätig ist, der Berliner Volksbank.

Priorität Menschsein

Für Martin Laubisch ist das Arbeiten im selben Unternehmen eine positiv besetzte Erfahrung. Denn sein Vater ist neben der Tätigkeit als Abteilungsleiter auch Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat und Gewerkschaftler. Dadurch ist er nicht nur sehr bekannt, vor allem ist der engagierte und humorvolle Bänker überall im Haus hochgeschätzt und sehr beliebt. Dass er ein Arbeitsleben lang bei einer Genossenschaftsbank tätig war, ist für Martin Laubisch alles andere als ein Zufall.

„Ich glaube, dass die Rechtsform für ihn definitiv eine Rolle gespielt hat. Bei einer großen Privatbank zum Beispiel könnte ich mir meinen Vater nicht vorstellen. Er war eben nicht nur Bänker, sondern hat auch im beruflichen Kontext das Menschsein nie aufgegeben.“

Gewinnmaximierung um jeden Preis, das steht auch für den Sohn nicht zur Debatte, der es als familiäre Prägung ansieht, bis dato genau wie der Vater ausschließlich im genossenschaftlichen Sektor tätig zu sein.

„Wenn man den Fokus nur darauf richtet, Quartal für Quartal für die Aktionäre einen positiven Bericht wie auch immer zu erstellen, dann ist das eine andere Unternehmenskultur, als wenn man für die Menschen im Sinne des Genossenschaftsgesetzes und der eigenen Satzung versucht, Mitglieder zu fördern und Bankgeschäfte zu betreiben, ohne permanent das Maximale herauszupressen.“

Martin Laubisch verlässt Ende der Neunziger Jahre die Berliner Volksbank und tritt 1999 bei der Sparda-Bank Berlin ein. Acht Jahre später wird er in den Vorstand berufen. Kein geplanter Karrieresprung, dafür aber ein Angebot, bei dem er nicht lange überlegen muss.

Anlagetipps 16 Jahre später

Ach ja, zu guter Letzt noch mal zurück auf Anfang: Da war ja auch noch die Reihe an Anlage- und Sparempfehlungen, die Martin Laubisch als damaliger Leiter der Abteilung Produktmanagement 2004 abgegeben hat. Wie sieht es damit aus seiner heutigen Sicht aus?

2005

Sparen + gewinnen + helfen

Grüße von den Faulmanns

Feierlaune: 15 Jahre
Sparda-Bank Berlin

Wie baut man eine
moderne Filiale?

2006

Die Welt zu Gast bei Freunden.
Was ein Sommermärchen!

Sicherheit kriegt ein i-Tüpfelchen

Respekt! Verband der Sparda-
Banken feiert 100-jähriges

2007

24.09.

Bühnenreife Unterstützung

Rekordverdächtig: 13
Filialeröffnungen in einem Jahr!

Smarte Werbeflotte

Wie rückt man sein Spitzenprodukt – damals ist das unser gebührenfreies Girokonto – aufmerksamkeitsstark in den Fokus potentieller Neukunden? Zweite Frage: Wie geht man bei der Aktion ganz nebenbei der lieben Konkurrenz auf die Nerven?

Uns kommt da eine smarte Idee: Wir bringen unsere Werbebotschaft ins Rollen, indem wir eine ganze Fünfer-Autoflotte durchs gesamte Filialgebiet brettern lassen. Und geben unseren fahrenden Hostessen einen Geheimauftrag mit. Der lautet: Unruhe stiften!

Und so geht’s Schnauze an Heck, Heck an Schnauze von Rügen bis zum Thüringer Wald. Und überall dorthin, wo gerade etwas los ist. Und das ist es! Aber Moment!

Erstmal kurz den Rückwärtsgang einlegen. Denn Werbung auf besonderen Fahrzeugen ist bei uns quasi ein alter Hut. So fährt 1995 in Magdeburg zum Tag der offenen Tür ein historischer Bus mit offenem Perron durch die Stadt.

In Nordhausen reaktivieren wir eine uralte Straßenbahn, die die Gäste der Filialeröffnung auf Spazierfahrt nimmt. Und Ende ’95 kaufen wir einen der letzten 444 Trabbis aus der Zwickauer Produktion. Unsere „Rennpappe“ fährt fortan treu unseren Namen durch die Lande.

Zehn Jahre später übergeben wir die Schlüssel einer glücklichen Kundin – sie bekommt den Sparda-Trabbi als 400-tausendstes Mitglied von uns geschenkt.

2007 heißt es also anschnallen. In keinem anderen Jahr eröffnen wir so viele Filialen, sei es nach Umbauten oder ganz neu. 13 Mal insgesamt. Unsere Smart-Karawane zieht von Feier zu Veranstaltung. Aber nicht, ohne den Geheimauftrag umzusetzen! Und das sieht so aus: Wann immer möglich, wird die Kolonne direkt vor einer Filiale der Konkurrenz abgestellt.

Unsere Null-Gebühren-Botschaft lässt unübersehbar grüßen! Der Plan geht auf: Die Branchenkollegen finden die Aktion so gar nicht zum Lachen. Und das vergeht auch uns recht schnell wieder: Mit der vielen Post vom Ordnungsamt fürs Falschparken hatten wir nicht gerechnet. Die Knöllchen haben wir für den Spaß aber gerne in Kauf genommen :-)

2008

01.01.

Martin Laubisch wird neues
Vorstandsmitglied

Bitte anschnallen, es geht
bergab!

2009

20.01.

Yes, he can! Barack Obama wird 44.
Präsident der USA

01.04.

Mein erster Arbeitstag

Die Neue soll es richten

2009 bekommt das Steuerwesen Zuwachs

Am 1. Januar des Jahres tritt die bis heute geltende Abgeltungssteuer in Kraft. Damit schickt man die seit 1975 aktive Zinsabschlagsteuer in den Ruhestand. Nur am Prinzip des Freistellungsauftrages wird nicht gerüttelt, wenn auch die Freibeträge über die Jahre variieren. Was heißt das nun?

Der große Unterschied liegt in der Bemessung:

Bei der Zinsabschlagsteuer erfolgte die Bemessung der auf Kapitaleinkünfte zu zahlenden Steuerlast über die Einkommenssteuer-Erklärung. Dabei setzte man voraus, dass jeder Steuerzahler korrekte und ehrliche Angaben machte … tja. Frei nach dem Motto „Vertrauen ist gut, direkt Einkassieren aber viel besser“ war mit Einführung der Abgeltungssteuer die Offenlegung über die Einkommenssteurer-Erklärung Geschichte.

Seit 2009 gehen 25 Prozent der Kapitaleinkünfte aus u. a. Zinsen, Kursgewinnen und Dividenden automatisch an den Staat. Das heißt, dass das jeweilige Bankinstitut die Abgeltungssteuer von den individuellen Kapitalerträgen einbehält und brav ans Finanzamt weiterleitet. Die Besteuerung ist damit „abgegolten“ – genau, daher auch der Name Abgeltungssteuer.

Damit sich der Staat die dicksten Kirschen vom Kuchen nicht alleine einheimst und sich das Sparen und Anlegen trotzdem noch lohnen, gibt es den Sparer-Pauschbetrag. Erteilt man seiner Bank einen Freistellungsauftrag, bleiben Erträge für Ledige bis zu 801 Euro und 1.602 Euro für Verheiratete von der Steuer befreit.

01.04.

Dr. Klaus Eberhardt wird
Vorstandsvorsitzender

25.06.

Der „King of Pop“ stirbt

Der Finanzmarktexperte über Tänze
auf dem Börsenparkett

Menu icon